P. Jean Bosco Gnombeli

Darstellung der persönlichen und beruflichen Entwicklung.

     Ich heiße GNOMBELI Tabana Jean Bosco und bin ich am 31. Dezember 1980 im Norden von Togo (Kara), in einer  großen Familie geboren: Dort bin ich mit 6 Geschwistern und 9 Halbgeschwistern  aufgewachsen.   Mein Vater (Denis  ASSIH-GNOMBELI) war Kaffeebauer vom Beruf. Er ist leider vor 5 Jahren gestorben. Meine Mutter heißt KPAROU Adjoua (Hausfrau). Wir mussten als Kinder bei der Bearbeitung der Felder mithelfen. Ich wollt nicht Bauer werden, sondern Priester oder Arzt. So durfte ich die Schulbank drücken- bis zu Matura.

Ausbildung und Berufserfahrung

   Nach der Matura bin am 6. Oktober 2002 in den Orden der Kamillianer im Nachbarland  Benin eingetreten. Dort habe ich Kamillianerspiritualität (1 Jahr) und Philosophie (2 Jahre) studiert. Dann wurde ich Novize in Burkina Faso und legte zunächst  das zeitliche Gelübde (September 2007).

    Nach dem Noviziat, bin ich wieder in Benin zurückgekehrt und habe ich dort vier Jahre lang (von 2007-2011) Theologie studiert. Es folgte das Ewige Gelübde im September 2010. Ein Jahr später wurde ich Priester geweiht. So arbeitete ich- ganz nach der Intention des Ordens – anschließend in einem Krankenhaus und Altersheim als  Ökonom und Krankenseelsorger, zuerst in Benin dann kehrte ich zurück in ein Spital in Lomé, der Hauptstadt Togos. Seit April 2014 bin ich nach Wien, ins Provinzialhaus der Kamillianer gekommen.  In Wien habe ich zuerst deutsche Sprache gelernt, dann war ich zwei Jahre lang in den Pfarren Purkersdorf und Tullnerbach (September 2014-August 2016)  als Kaplan tätig. Seit September 2016 bin ich im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) der Stadt Wien als Krankenhausseelsorger ernannt worden.

Mein Priester Wahlspruch läutet: „Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben“(1Kor15, 10). Ich bin sozusagen ein Produkt der Gnade Gottes, die mich jeden Tag trägt und begleitet. Was ich bin und habe ist nicht mein Verdienst. Ich verdanke Gott alles. Und versuche ich- mit Worte manchmal ohne Worte- im Umgang mit meinen Mitmenschen zu teilen, was ich von Gott empfangen habe. Als Kamillianer verstehe ich meinen Dienst an den kranken Menschen als eine „Schule der Nächstenliebe“(Hl. Kamillus), wo ich immer wieder viel vom Leben lerne.

Legt mehr Herz in eure Hände.“ (Hl. Kamillus).