ARCHIV ab 2017

 Rückschau Wintersemester 2018/2019: 1. - 3. Einheit (4. Einheit siehe bzw. Med Campus
Themenkomplex Suizid
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Wintersemester 2018/2019    Themenkomplex Suizid
Termine:

1. Einheit:       Do. 18. Oktober 2018, 16-18 Uhr, Ebene 7 Hörsaal 5
2. Einheit:       Do. 22. November 2018, 16-18 Uhr; Ebene 7 Hörsaal 3
3. Einheit:       Do. 24. Jänner 2019, 16-18 Uhr; Ebene 7 Hörsaal 2
4. Einheit:       Do. 21. Februar 2019, 16-18 Uhr, Ebene 7 Hörsaal 5
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bzw. https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/events/

Programmkonzept - Themen und Referenten: 1. -  3. Einheit (siehe ARCHIV)

Programmkonzept - Themen und Referenten:
1. Einheit:
Epidemiologie des Suizids, Terminologie, Internationaler Vergleich
Referent:       Nestor Kapusta (Psychoanalyse und Psychotherapie, MedUni Wien)
Allgemeine Diskussion
ABSTRACT: Epidemiologie des Suizids, Terminologie, Interna­tionaler Vergleich 
Nestor Kapusta, Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie and der MedUni Wien
Leiter des Zertifikatskurses Krisenintervention und Suizidprävention 
Die Epidemiologie des Suizids beschäftigt sich mit den Häufigkeiten und Risikofaktoren für Suizid, aber auch mit suizidprotektiven Aspekten und dient der allgemeinen Beantwortung der Frage nach den Ursachen für einen Suizid. Obwohl die Ursachen für einen Suizid interindividuell sehr unterschiedlich sein können oder auf zum Teil unterschiedlichen Ursachenkomplexen beruhen, folgen Suizidversuche und Suizide keinem bloßen erratischen Muster, sondern tragen einige wesentliche (international gültige) Merkmale die zur Früherkennung und Prävention von Suiziden genutzt werden können. Eng an die Suche nach ätiologischen Faktoren geknüpft, ist die Frage nach der genauen terminologischen Unterscheidung suizidverwandter Phänomene, welche letztlich aufgrund unterschiedlicher Ursachen und Mechanismen auch über die Wahl der Behandlung entscheiden.

ABSTRACT INPUT der Christlichen Seelsorgen am AKH:
Ernestine Radlmair-Mischling, Teamleiterin der  r.k. SeSo, Pastoralassistentin
„Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; gelobt sei der Name des Herrn.“ Dieser Vers aus dem Buch Hiob (Hi 1,21), der sich zuweilen auf Partezetteln findet, ist eine Kurzfassung des christlichen Glaubens, dass Gott der Schöpfer allen Lebens und damit auch der Souverän über Leben und Tod ist.
Christliche Seelsorge bewegt sich somit im Spannungsfeld zwischen der Forderung, alles aus Gottes Hand anzunehmen und dem glaubhaften Zeugnis für einen Gott, der in allen Notlagen auf der Seite der Leidenden steht. Darin zeigt sich eine Parallele zur Terminologie: sehe ich mehr die aggressive Tat eines Selbstmörders oder die Not eines Suizidantenund seiner Angehörigen?

Im mündlichen Beitrag wird ich auch auf die Unterschiede zwischen den Positionen der einzelnen Kirchen eingegangen. 

ABSTRACT INPUT JIVAKA- Buddhistische Krankenbegleitung am AKH
Dr. Otto Pichlhöfer
Aus buddhistischer Sicht wird das Leben an sich und im Besonderen die menschliche Existenz als grundsätzlich wertvoll erachtet. Selbstverletzung und Suizid sind Ausdruck einer Ablehnung des grundlegend Guten in jeder Person mit unmittelbarer Auswirkung auf sie selbst und ihre weitere Umgebung. Das kultivieren von Freundlichkeit und Mitgefühl kann ein Weg aus der Einengung des Selbsthasses sein.

ABSTRACT INPUT die jüdischer Sicht auf den Suizid kann lauten:
Dr. Willy Weisz
G'tt hat dem Menschen den Körper als Leihgabe übergeben. Daher hat Letzterer die Verpflichtung, seinen Körper pfleglich zu behandeln und ihn zur einer nicht von ihm selbst vorbestimmten Zeit in bestmöglichem Zustand wieder - im Grab - zurückzugeben.
Mord, einschließlich Selbstmord, widerspricht dieser Aufgabe, und der Suizid wird strenger verurteilt als der Mord. Deshalb werden Selbstmörder abseits und in Abstand zu den Anderen begraben. In unterschiedlicher Strenge werden sogar Angehörige angehalten, die Trauerrituale zu unterlassen oder zumindest einzuschränken.
Da nur die vorsätzliche Selbsttötung (auch die unterstützte) eines voll handlungsfähigen Menschen im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte als Selbstmord qualifiziert wird, haben Rabbiner immer versucht, Umstände zu finden, die die Qualifikation als Selbstmord ausschließen, in erster Linie aus Empathie für die Angehörigen.
Wenn ein Selbstmörder möglicherweise gerettet oder ins Leben zurückgerufen werden kann, ist es Pflicht seiner Umgebung, dies zu versuchen.
Ein länglicher Abstract der noch viel ausführlicheren, teilweise widersprüchlichen intra-jüdischen Diskussionen zu einem Thema, das seit Jahrhunderten unsere Gelehrten beschäftigt hat und auch heute noch beschäftigt.

Islamische Sichtweise zum Thema Suizid – Zeynep Elibol
Der Mensch kommt nach islamischer Sicht aus der Urewigkeit und reist nach der Station Erde in die Urewigkeit. Die Arwah, die Lebensgeister, wurden in einer Dimension zeitgleich erschaffen und werden durch die Entwicklung der Schwangerschaft gekleidet. Sie bekommen einen Körper, um auf der Erde weilen zu können. Dieser Körper ist eine Amanah. Also etwas Anvertrautes.
Dem Menschen werden Zeit, sein Körper und die Gesundheit anvertraut. Alle diese Elemente werden unterschiedlichen Prüfungen unterzogen. Der Körper gehört nicht ihm. Er gehört seinem Schöpfer. Ihm ist auch das Nafs, das Ego bzw. die Triebseele anvertraut. Dieser soll beherrscht werden. Das spirituelle Herz ist ihm auch anvertraut. Es soll gepflegt werden. Gott ist der Einzige, der Leben schenkt und nimmt.  Dieses Leben ist uns anvertraut und steht in einer starken Beziehung zu Gott. Das Herz, der Geist, der Körper und die Triebseele möchten zu Gott. Der Geist sehnt sich nach Gott. Diese Sehnsucht ist bewusst oder unbewusst. Sie kann von Faktoren wie Liebe, Kummer oder Depressionen beeinflusst werden.
Suizid ist ein Vertrauensbruch in dieser Beziehung. Denn Gott möchte. dass wir leben und Ihm vertrauen. Er bestimmt wann wir zu Ihm heimkehren. Die Ursache darf nicht von uns bestimmt sein und die Prüfung, die Arbeit an der Beziehung abgebrochen werden.
Vor bis zu 60 Jahren und zum Teil heute noch werden Menschen, die Suizid begangen haben, nicht wie alle anderen bestattet. Das Totengebet wurde oder wird nicht verrichtet. Diese Praxis hat sich stark verändert. Da der Mensch durch eine psychische Beeinträchtigung bzw. Krankheit auch Suizid begehen kann und in diesem Fall entschuldigt wäre, kann man nicht davon ausgehen, dass er bewusst Suizid begangen hat. Gott allein weiß, was in ihm vorgeht. Laut den islamischen Quellen ist nicht nur das Paradies, sondern auch der Geruch des Paradieses den Selbstmördern verwehrt. Das könnte man über die Selbstmordattentäter sagen, die nicht nur Selbstmord, sondern auch Mord an anderen begehen. Menschen, die aus einer Krise aus Selbstmord begehen und es nicht vorab planen, gehören nicht in diese Kategorie.
Wir wissen nicht wirklich, was in ihnen vorgeht, was sie so plagt. Aus diesem Grund werden sie genau so bestattet wie jeder andere Muslim und auch betrauert mit der Hoffnung, dass ihnen verziehen wird.
Die Familien werden auch stärker unterstützt, da der Schmerz groß ist. Sie beschäftigen sich mit der Frage, warum denn der Mensch sich das Leben genommen hat, und leiden unter einem schlechten Gewissen. Sie geben sich die Schuld, nicht früher reagiert zu haben.
Sie müssen lernen mit dieser Situation und mit all ihren unbeantworteten Fragen zu leben. Ein bewusst geplanter Suizid ist Mord und Verrat an der Beziehung zum Schöpfer und am Leben. Ein unbewusster Selbstmord aus einer unbeherrschten Krise heraus wird als Ausnahme gesehen und nicht als Verrat am Leben, das uns anvertraut wurde.

2. Einheit:
Suizidalität: Psychologische Aspekte und Krisenintervention
Referent:       Gernot Sonneck (Medizinische Psychologie, MedUni Wien)
Allgemeine Diskussion

Näheres elektonisches Vorlesungsverzeichnis in MedCampus bzw: https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/events/detail/event/seminarreihe-ethik-und-ethos-in-der-klinischen-krankenhausseelsorge-und-in-der-universitaetsmedizin-1/

ABSTRACT: Suizidalität: psychologische Aspekte und Krisenintervention
Gernot Sonneck, Kriseninterventionszentrum Wien, Web: www.kriseninterventionszentrum.at
Suizidales Verhalten tritt zumeist im Rahmen von psychosozialen Krisen auf. Typische Verläufe von Traumatischen und Veränderungskrisen werden erläutert und in ihrem Bezug zur Suizidgefährdung dargestellt. Die Kenntnis von Risikogruppen, Krisen und suizidaler Entwicklung, und dem Präsuizidalen Syndrom dient der Einschätzung der Suizidalität. Ein bewährtes System der Krisenintervention ist die Arbeit an der Beziehung, dem aktuellen Anlass, der Entlastung von emotionalem Druck und womöglich an der Einbeziehung von Bezugspersonen. Dieses Vorgehen bildet gemeinsam mit der vorurteilslosen Auseinandersetzung einer allfälligen Suizidtendenz den Ansatz zur Problembewältigung.

ABSTRACT INPUT der Christlichen Seelsorgen am AKH: "Was können die Religionen/die Klinische Seelsorge konkret zur Krisenintervention bei Personen mit suizidalem Verhalten/Tendenzen beitragen“
Arno Preis, Krankenhauspfarrer u. Klinischer Seelsorger, Evangelische Klinische Seelsorge im AKH Wien
Nach Søren Kierkegaard steigt die Angst aus dem Innersten des Menschen, aus der Freiheit seines Geistes auf, zeigt ihre Wirkung aber gerade darin, dass sie den Menschen in diesem Kern des Menschseins ohnmächtig macht und im Strudel der Angst untergehen lässt. Wer nicht leben kann, dem hilft auch der Befehl, dass er leben soll, nicht weiter.
Dem suizidgefährdete Mensch – einem an seinem Leben, der Welt, den Mitmenschen und auch an Gott verzweifelten Menschen – helfen weder Verbot noch Gebot, auch nicht Gesetz, nicht das Verbot oder die Erlaubnis des Suizids. Dieser vernimmt möglicherweise nur noch die Geborgenheit in Gott, die beschützende Liebe bzw. Gemeinschaft von Mitmenschen, die den lebensmüden Menschen vor dem Trieb zum Suizid* bewahren und zu einem neuen Leben führen kann.
Ein Ausweg aus der suizidalen Situation ist die Heilkraft, der von der Liebe bestimmten Beziehung, des Dabeiseins und Zuhörens, der empathischen und nicht wertenden menschlichen Zuwendung, von der alle Menschen leben.
Entscheidend ist, dass den Menschen „Lebensmittel“ zum Leben angeboten werden, zu denen nicht nur die psychiatrische Behandlung sondern auch das Angebot eines Lebens in mitmenschlichen Beziehungen gehört und nicht zuletzt auch die Eröffnung der geistlichen Dimension des Lebens.

»Leben und Tod lege ich dir vor«, heißt es im Buch Deuteronomium: »Segen und Fluch. Wähle also das Leben!«
*endogener, unkontrollierbarer Impuls, der sich aufgrund von Einengung und Auswegslosigkeit in Verbindung mit Enttäuschung, Verbitterung, und auch Rachegefühl ergibt – siehe Erwin Ringel

.»Leben und Tod lege ich dir vor«, heißt es im Buch Deuteronomium: »Segen und Fluch. Wähle also das Leben!«

3. Einheit:
Sinn, Wissenschaft, und Religion im Kontext der Suizidalität
Referenten:  Gunter Prüller-Jagenteufel (Systematische Theologie und Ethik, Uni Wien)
Vertreter der MedUni Wien
Allgemeine Diskussion

Abstract Hauptvortrag
Referenten: Gunter Prüller-Jagenteufel (Systematische Theologie und Ethik, Uni Wien)

Das Verhältnis von Religion(en) und Suizid ist komplex. Die christlichen Kirchen lehnen den
Suizid im Allgemeinen ab, obwohl sich auch hier Differenzierungen ergeben. Von der
katholischen Kirche ist bekannt, dass sie im Suizid die ultimative Zurückweisung Gottes sah
und daher Suizidanten die kirchliche Bestattung verweigerte. Schon weniger bekannt ist, dass
dieses Verbot im 20. Jahrhundert gelockert wurde und seit 1983 überhaupt nicht mehr
existiert; d.h. de iure nicht mehr existiert, weil in Ländern mit deutlich konservativer
katholischer Mehrheit wird dies weiterhin so gehandhabt. Die evangelische Kirche steht dem
Suizid – u.a. auch der Beihilfe zum Suizid, wesentlich liberaler gegenüber. Noch
vielgestaltiger wird die Landschaft, wenn man die anderen monotheistischen Religionen in
den Blick nimmt, oder fernöstliche Religionen.
Weniger bekannt ist, dass der Hintergrund für diverse religiöse Argumentationen für bzw.
gegen den Suizid auf die antike Philosophie zurückgeht: Platon und Aristoteles lehnten den
Suizid bedingungslos ab – für Platon war es ein Verbrechen gegen "das Göttliche", von dem
her den Menschen das Leben zukommt, für Aristoteles ein Verbrechen gegen den Staat,
gewissermaßen "Fahnenflucht" vor den Verpflichtungen, die man für die Gemeinschaft trägt.
Im Gegensatz dazu sahen etliche Vertreter der Stoa, am bekanntesten wohl Seneca, im Suizid
einen durchaus eleganten Ausweg vor drohendem Siechtum und begründeten das Recht auf
den Suizid mit der Berufung auf die Freiheit des Menschen.
Zwischen diesen Polen geht auch heute noch die religiöse und philosophische
Auseinandersetzung: Die einen sehen im Suizid das ultimative Sakrileg, die anderen die
ultimative Freiheit. Die mittlere realistische Position sieht im Suizid vor allem die
menschliche Tragödie, die dahinter steckt und investiert nicht wenig (Personal-)Ressourcen
zur Suizidprävention (z.B. Telefonseelsorge, die von professionellen Psychotherapeuten
begleitet wird).
Im Referat werden die verschiedenen Aspekte dargestellt und die zugrundeliegenden
Menschen- und Gottesbilder beleuchtet, um zu einer – hoffentlich lebhaften und auch
kontroversen – Diskussion zu kommen.

ABSTRACT: Ethische Betrachtungen auf den Suizid aus einer persönlichen Sicht, gründend auf den Reflexionen des Psychotherapeuten Erwin Ringel
Johannes A. Hainfellner, MedUni Wien
„Das geknickte Rohr zerbricht er nicht,
und den glimmenden Docht löscht er nicht aus“ (Jesaja 42,5)
Es kann angenommen werden, daß jeder Mensch grundsätzlich leben will.
Aufgrund der Fähigkeit zur Selbstreflexion kann der Mensch aber die Begrenztheit seiner Existenz erfassen, und auch die Möglichkeit erwägen, diese selbst zu beenden. Demgemäß ist die persönliche Auseinandersetzung mit dem Suizid dem selbstreflektierenden und freidenkenden Menschen naturgegeben, und wohl auch gar nicht vermeidbar.
Einen gemeinsamen Nenner bei der Entwicklung suizidaler Tendenzen dürften persönliche Einengungen mit subjektiver Ausweglosigkeit in Verbindung mit Sinnentleerung und persönlicher Identitätskrise finden.
Die Medizin ist wohl in besonderer Weise berufen, im Sinne einer Lebenshilfe nach Ansatzpunkten zu suchen, welche Suizid-gefährdeten Personen helfen, Wege aus ihrer persönlichen Krise zu finden, und neue Lebensfreude wiederzugewinnen, und zudem auch Ansatzpunkte zu finden, die der Entwicklung suizidaler Tendenzen vom Grundsatz her entgegenwirken.
Anknüpfpunkte dafür finden sich a) im Bereich der Persönlichkeitsbildung und Sozialisierung, b) im Bereich der medizinischen Wertehaltung, und c) im geistigen Klima des jeweiligen Lebens- und Arbeitsumfeldes.
Ad a): Im Bereich der Persönlichkeitsbildung ist es wichtig, die Bereitschaft und die Fähigkeit zu entwickeln, sich und sein Leben kritisch zu reflektieren. Es soll dabei die Ausformung des persönlichen Willens unterstützt werden, der „Leber“ des eigenen Lebens zu sein. Zudem bedarf es auch der Vermittlung von Vertrauen und Selbstvertrauen, daß Probleme im Leben, auch wenn sie noch so groß erscheinen, grundsätzlich lösbar sind.
Bei der Sozialisierung unserer Kinder und Jugendlichen (z.B. in Kindergärten und Schulen) ist es wohl von zentraler Bedeutung, ein menschliches Miteinander einzuüben, und Verständnis und einen Blick für das anders geartete Wesen und die Bedürfnisse der Kollegen und Kolleginnen zu entwickeln. Es soll dadurch insbesondere zur Ausformung von gemeinschaftlicher Solidarität und eines „Ohres“ für Hilfesignale der Nächsten kommen. Auf diese Weise besteht die Chance, gemeinschaftlich eine grundsätzliche Liebe zum Leben zur Entfaltung zu bringen, welche auch in nicht so günstigen Lebenslagen Wirkung zeigen kann.
Ad b): In der medizinischen Wertehaltung dürfte von zentraler Bedeutung sein, sich klar auf die Seite des Lebens zu stellen, und das menschliche Leben, das eigene, wie auch das des anderen, egal in welcher Lage und Existenzweise, als grundsätzlich wertvoll zu betrachten. Diese medizinische Wertehaltung bedarf einer klaren Kommunikation in unsere Gesellschaft hinein.
Ad c): In unserem jeweiligen Lebens- und Arbeitsumfeld bedarf es eines benevolenten, das Leben unterstützenden anti-suizidalen Klimas, welches jedem Mitglied in glaubhafter Weise die Botschaft vermittelt, daß die jeweilige Person und ihr Platz in der Gemeinschaft Wert und Bedeutung hat.
Zudem bedarf es einer kultivierten Sensibilität in bezug auf Hilfesignale Suizid-gefährdeter Menschen, die wahrgenommen und gegebenfalls aktiv adressiert werden müssen.
Weiters sollte eine professionelle Unterstützung für Krisenintervention und Suizidprävention verfügbar sein, die allgemein und niederschwellig zugehbar ist.
Schließlich bedarf es einer kontinuierlichen Auseinandersetzung im jeweiligen Lebens- und Arbeitsumfeld mit der Frage: habe ich / haben wir das getan was ich / wir tun können, um die Suizid-Gefährdung unseres Nächsten zu erkennen, und ihm / ihr aus der persönlichen Krise herauszuhelfen?

4. Einheit:
Prävention des Suizids: siehe auch
Referenten: 
Mag. Gerald Tomandl, klinischer Psychologe, Psychotherapeut, Kriseninterventionszentrum Wien
                      Dr. Thomas Niederkrotenthaler, assoziierter Professor, Sozialmediziner, Abteilung für Sozial- und Präventivmedizin, MedUni Wien
Als langjähriger Mitarbeiter des Kriseninterventionszentrums Wien wird Mag. Tomandl einen Einblick in die Arbeitsweise der ambulanten Krisenintervention bieten. Die Prinzipien der Krisenintervention sowie der Umgang mit suizidgefährdeten Menschen stehen im Fokus dieser praxisorientierten Betrachtung.
Im Anschluss daran wird Prof. Niederkrotenthaler einen Überblick über gängige Suizidpräventionsmaßnahmen geben. Dabei wird insbesondere auf die Arbeit mit Medien, Verhütung von Imitationseffekten, und Mittelrestriktion fokussiert, sowie dargestellt, wie verschiedene Präventionsbereiche im österreichischen Suizidpräventionsplan (SUPRA) verankert sind.
                    
IMPULS von Carola Hochhauser, evangelische Leiterin der Telefoon Seelsorge Wien
Abstract Input der Telefonseelsorge Wien:
Seit über 50 Jahren ist die Telefonseelsorge für Menschen in Krisen- und Notsituationen da. Unkompliziert und jederzeit erreichbar sollte ein Mitmensch für lebensmüde Personen sein, so der Grundgedanke der Telefonseelsorge.

Die Telefonseelsorge Wien ist zum einen ein kostenloses, sehr niederschwelliges Angebot für Menschen in Krisensituationen und zum anderen ist rund um die Uhr erreichbar. Was das bedeutet, möchte ich in ein paar Sätzen erläutern.

Das Angebot besonders in Bezug auf Suizid, suizidalem Verhalten und Tendenzen wird angenommen, durchschnittlich in einem Telefonat pro Tag wird das Thema Suizid, Suizidgedanken erwähnt oder bewusst angesprochen. Die gut ausgebildeten Ehrenamtlichen bieten den Anrufenden dann ein Gespräch und signalisieren ihnen: Ich interessiere mich für Ihre Situation, erzählen Sie mir, Sie sind mir jetzt wichtig, ich nehme Sie ernst. Das wird als entlastend empfunden und gemeinsam werden weitere mögliche Schritte überlegt.

Die TS Wien ist mit anderen Kriseneinrichtungen wie beispielsweise dem PSD oder dem Kriseninterventionszentrum gut vernetzt.
Allgemeine Diskussion

RÜCKSCHAU Wintersemester 2017/2018:
Seminareinheit 1 (19.10.2017): Philosophischer und Theologische Ethikkonzepte

  • In dieser Seminareinheit werden philosophische und theologische Ethikkonzepte und deren Begründungen behandelt, „Medizinische Wissenschaft, Religion und Ethik bilden ein spannungsvolles Dreieck.
    In dieser Seminareinheit fragen wir sowohl nach der Eigenart dieser drei Bereiche als auch nach ihrer Beziehung zueinander. Wir gehen dabei in drei Schritten vor:
    In einem ersten Schritt klären wir grundlegende Begriffe der Ethik und stellen in aller Kürze verschiedene Ethik-Typen vor.
    In einem zweiten Schritt wenden wir uns moralischen Konflikten im Bereich der Medizin zu und diskutieren an einem Bespiel die Antworten, die verschiedene  Ansätze geben (kantianische, utilitaristische, katholische und evangelische Ethik).
    In einem dritten Schritt betrachten wir das Verhältnis von Medizin und Ethik genauer, indem wir nach dem Wissenschaftsverständnis, das jeweils hinter Medizin und Ethik steht, fragen, und einen Blick auf die Quellen des Berufsethos von Ärzt*innen werfen.“
    Ao.Univ.-Prof. DDr. Hans Schelkshorn, Vorstand des Instituts für christliche Philosophie der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien
    Dr. Maria Katharina Moser MTh, wissenschaftliche Referentin des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie

Seminareinheit 2 (23.11.2017): Das Lebensende

  • Prof. Dr. Christine Marosi (Internistische Onkologie):
    "Der Vortrag in dieser Seminarreihe war eine ganz andere Herausforderung als fachliche Vorträge zu meinem Arbeitsschwerpunkt über „bösartige Hirntumore“ oder die Besonderheiten von „Krebs im Alter“; schliesslich ging es darum, aufzuzeigen, wer in Österreich woran stirbt.
    Die Daten der Statistik Austria zeigten dann ein ganz anderes Bild, als der subjektiven Wahrnehmung entsprochen hätte. Sie verdeutlichten aber auch, warum „Tod und Sterben“ aus dem Alltagsbewusstsein verschwunden sind und von vielen als „Versagen der Medizin“ oder „Versagen eines bestimmten Arztes“ wahrgenommen werden. Damit zeigen uns diese Daten auch, wie ein bewussterer Umgang mit der letzten Lebensphase aussehen sollte.“
    Dr. Anke Scharrer (Klinische Pathologie):
    "Nach dem Tod eines Menschen im Krankenhaus entscheidet der Pathologe über die Notwendigkeit einer Obduktion. Diese wird nach einem festgesetzten Schema durchgeführt und entsprechend protokolliert. Ich freue mich, die Möglichkeit zu haben über meine Arbeit, die Komplexität und die Wichtigkeit einer klinischen Obduktion sprechen zu können und hoffe, somit diesem (Tabu-)Thema mehr Transparenz zu geben und vielleicht Ängste nehmen zu können."
    Pfr. Mag. Arno Preis (für das interreligiöse AKH-Seelsorgeteam):
    "In den letzten Jahrzehnten haben sich die Deutungen des Todes in Europa pluralisiert. Es gibt keine gesellschaftlich dominierende religiöse oder philosophische Aussage darüber, was nach dem Tod zu erwarten sei. Und die Deutung des Todes hat sich individualisiert: Sie ist für viele Menschen nicht mehr eingebunden in den Zusammenhang einer Sozial- und Glaubensgemeinschaft, in der gemeinsame Überzeugungen geteilt und auch rituell dargestellt werden, sondern sie muss je individuell angeeignet und plausibilisiert werden. 
Die Trauer- und Bestattungskultur verändert sich in diesem Zusammenhang.
 Mit der religiösen Pluralisierung und Individualisierung haben sich auch im Westen unterschiedlichste Formen verbreitet, die mit unterschiedlichen Ausprägungen aus verschiedenen Kulturen verbunden sind.
    So ist es wichtig, die intensive religiöse Suchbewegung wahrzunehmen, die sich in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Vorstellungen im Zusammenhang von Sterbe- und Trauererfahrungen ausdrückt. 
Es gibt viele offene Fragen und Ratlosigkeit im Hinblick auf die Deutung des Todes, die unter den Menschen lebendig sind, es werden vielfältige Antwortmöglichkeiten gesucht und im kulturellen Diskurs angeboten."

Seminareinheit 3 (14.12.2017): Was ist wichtig für Sterbende/Ethikkonsil am Lebensende
Therapiezieländerung, Comfort Terminal Care und Spiritual Care in der Intensivmedizin

  • Prof. PD Dr.med. Eva Schaden EDIC (Intensivmedizin)
    „Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer. Man ist sich seines Todes nicht mehr sicher. (Hermann Kesten, 1900-1996)
    Im Schatten der Errungenschaften der modernen Intensivmedizin hat sich das Krankheitsbild „Chronic Critical Illness“ entwickelt. Dieser Zustand quasi „zwischen Leben und Tod“ stellt nicht nur für die betroffenen PatientInnen, sondern auch für deren Angehörige und – nicht zuletzt - für uns BehandlerInnen eine große Herausforderung dar. Auch und gerade in der Intensivmedizin ist dann eine kritische Abwägung geboten, welche Therapien noch indiziert sind, denn „mehr Therapie“ ist keineswegs immer die richtige Entscheidung für den/die individuelle/-n PatientIn.
    In diesem Vortrag soll anhand eines konkreten Fallbeispiels das Konzept der Therapiezieländerung und der Comfort Terminal Care vorgestellt werden. Denn auch wenn im Sinne der Heilung nichts mehr für einen Patienten/ eine Patientin getan werden kann, gibt es im Sinne der Palliation noch so viel zu tun. Und eben diese Maßnahmen sind eine von Grund auf ärztliche Aufgabe, die nicht  der Palliativmedizin vorbehalten bleiben dürfen, sondern im Anlassfall auch auf einer Intensivstation durchgeführt werden können und sollen.
    Dr.phil. Patrik Heindl DGKP (Intensivpflege)
    Therapiezieländerung auf der Intensivstation ist ein multidisziplinärer Prozess. In diesem Prozess sind nicht nur Ärztinnen/Ärzte und Pflegepersonen involviert, ebenso können Seelsorgerinnen/Seelsorger, Physiotherapeutinnen/ Physiotherapeuten Einfluss nehmen. Die Frage ist: Was braucht man in diesem Entscheidungsprozesse? Information, Wissen, eine gemeinsame Diskussion, einen gemeinsamen Austausch und Entscheidungen.
    Pflegepersonen haben eine wichtige Rolle bei ethischen Entscheidungen am Lebensende.
    Sie überprüfen die Wirkung der Schmerztherapie, sind erste Ansprechpartnerinnen/Ansprechpartner für Patientinnen/Patienten, die den Wunsch nach Therapierückzug/-abbruch äußern und werden von Ärztinnen/Ärzten um ihre Meinung gefragt. Pflegende sind teilweise Ausführende des Therapierückzuges/-abbruches. Ebenso ist die Angehörigenbetreuung ein wesentlicher Teil bei der Therapiezieländerung. Pflege und Betreuung findet trotz Therapiezieländerung weiterhin statt, der Schwerpunkt in der Pflege und Betreuung verändert sich.
    Pfr. Mag. Arno Preis (Klinische Seelsorge)
    An Intensivstationen spielen sich in der menschlichen Grenzsituation einer schweren Erkrankung tiefe seelische und spirituelle Lebensprozesse ab.
    Unsicherheit, Angst, Sorge und Hoffnung sind wohl die primären Gefühle, die Patienten, Angehörige, aber auch das Personal in je eigener Weise bestimmen.
    Hier bündeln sich alle Probleme, denen sich Spiritual Care bzw. Seelsorge stellen muß. Angesichts des nicht abwendbaren Lebensendes stellt sich die grundsätzliche Frage, in welcher Weise ein menschlicher und würdiger Umgang mit dem Sterben möglich ist.
    Damit verbunden stellen sich weitere Fragen wie: Was ist für den jeweiligen Patienten in seiner individuellen, einzigartigen Lebenssituation das Beste? Soll die Behandlung erweitert, begrenzt, oder gar eingestellt werden? Welchen Trost und welche Hoffnung können wir berechtigterweise Patienten und Angehörigen geben? Mit diesen Fragen setzen sich die Klinische Ethik und die daraus entstandenen Ethikkonsile auseinander.
    Eine zielführende Vorgangsweise erfordert jedenfalls ein berufsgruppen- und fächerübergreifendes Zusammenwirken, in der Spiritual Care eine bedeutsame Rolle zukommt.

Seminareinheit 4 (25.1.2018): Ab heute ist alles anders - schwerste bleibende und neurologische Defektzustände nach protrahierter Reanimation, schwerem Schädel-Hirn-Trauma, Subarachnoidalblutung oder Insult - siehe auch

  • Patienteninformation, Compliance, Motivation  bzw. der Sinn des Leidens
    Georg Fraberger, Klinischer Psychologe/Gesundheitspsychologe
    Univ. Klinik für Orthopädie, Allgemeines Krankenhaus Wien
    Die Medizin konzentriert sich bei der Behandlung auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die logisch nachvollziehbar sind und den Patienten als sogenannte Patienteninformation weitergegeben werden. Hierbei wird leicht vergessen, dass der Körper mehr ist als blosse Materie und das Leben mehr ist als dass man es mit Logik erklären könnte. Ein lebenswertes und gutes Leben ist auch in einem kranken und behinderten Körper möglich. Wirklich lebbar wird das nur, wenn jemand da ist, der diese Art des Denkens auch vermittelt. Die veränderten Werte in unserer Gesellschaft haben den großen Vorteil, dass jeder große Freiheit für persönliche Entscheidungen hat. Der Nachteil dieser Freiheit besteht darin, dass sich kaum jemand freiwillig für ein Leben voll von Leid und chronischer Krankheit entscheidet. Die jahrelange Diskussion um die Frage ab wann jemand ein Recht dazu hat, dass sein Leben aufgrund von dauerndem Leid und lebensunwerten Umständen beendet werden darf, widerspiegelt die Logik-fokussierte einseitige Vorstellung von Leben. Die Psychologie als Lehre über die Seele des Menschen, darf bei der Vorstellung bzw. der Idee über ein gutes Leben das Denken der Menschen mitbestimmen. Nur wer einen Sinn im Leben findet wird auch bereit sein das Leiden anzunehmen und mit der Einsicht "Das Glück ist nicht immer lustig" die logischen und oft sehr unangenehmen und drastisch lebensverändernden Behandlungen annehmen können.
  • Ab heute ist alles anders – schwerste bleibende und neurologische Defektzustände nach protrahierter Reanimation, schwerem Schädel-Hirn-Trauma, Subarachnoidalblutung oder Insult
    Christoph Baumgartner, Neurologe
    Abteilung für Epileptologie und Klinische Neurophysiologie, Kopf-Nerven-Zentrum der Medizinischen Fakultät, Sigmund Freud Privatuniversität
    Karl Landsteiner Institut für Klinische Epilepsieforschung und Kognitive Neurologie
    Neurologische Abteilung, Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Wien

    Die Möglichkeiten der modernen Medizin haben dazu geführt, dass viele Menschen mit schwerwiegenden und dauerhaften Störungen wesentlicher Hirnfunktionen langfristig überleben. Diese Zustände  werfen grundsätzliche Fragen nach der Wechselwirkung zwischen Körper und Geist, der zwischenmenschlichen Kommunikation, dem emotionalem Empfinden, der Selbst- und Fremdbestimmung und letztlich dem Menschsein an sich auf. Dies betrifft freilich nicht nur die Patienten-Angehörigen-Arzt Beziehung, sondern erfordert auch eine weiterführende gesellschaftspolitische Grundsatzdiskussion.  Im Speziellen werden die folgenden Fragen behandelt:
    Die Zentralität des Gehirns – ‚neuroculture‘; Formen der Neuroethik; Neuroethik des Bewusstseins; Neuroethik in der Therapie. Diese Fragen sollen im Kontext der Erkenntnisse der modernen Neurowissenschaften, aber insbesondere aus der Sicht des klinisch tätigen Neurologen beleuchtet werden. 
  • Extra dolore, nulla humanitatis: es gibt keine leidensfreie Welt. Verleihen die Religionen dem Leiden einen Sinn?
    Alberto Marques de Sousa, Theologe und Religionswissenschaftler, klinischer Seelsorger
    AKH Kirchenrektor und Leiter der kath. Seelsorge im AKH Wien
    Von der Geburt an wird der Mensch mit der Realität des Leidens  konfrontiert. Trotz aller Versprechung der modernen Medizin – sie macht den Menschen zum technischen Großprojekt - kennen wir keine leidfreie Welt. Gewisse Formen des Leidens könnten notwendig sein für die menschliche Entwicklung. Viktor Frankl würde sagen dass nicht nur schöpferisches und genießendes Leben einen Sinn hat, auch Leiden haben einen Sinn, wenn Leben überhaupt ein Sinn hat. Das Leid der Welt stellt den Gottesglauben in Frage; und die Bemühung der Theologie zu klären, warum es das Leid gibt, wenn Gott die Menschen liebt und auch die Macht hat, das Übel zu verhindern (die Theodizee-Fragen),  ist keine leichtere Aufgabe. Der Versuch Leid auf traditionelle Weise zu erklären als eine Strafe Gottes und Folge der Sünde, wird entlarvt als „sadistische Theologie“ und als projektive Flucht vor der Verantwortung (Albert Camus). Anders zu verstehen ist bei der Prozesstheologie, die sich vor allen auf das Argument der Evolution stützt. Nach Auffassung der Prozesstheologie kann Gott keine Wunder wirken. Er ist jedoch beständig dabei, die leidenden Menschen zu guten Werken und Gedanken zu inspirieren. Gott kann nichts erzwingen, sondern nur motivierend wirken.  Zum letzten, haben wir die Theologie der Compassion, im Sinne von J. B. Metz, in welcher Jesu Blick galt primär nicht der Sünde, sondern dem Leid der Menschen, die übersehen wurden und vergessen waren. Diese Menschen die für sich selbst schon gar nicht mehr sprechen können, die getötet und umgebracht wurden. Compassion ist zu verstehen als Mitleidenschaft, als teilnehmende, als verpflichtende Wahrnehmung fremden Leids, als tätiges Eingedenken des Leids anderer.

Unser großer Dank gilt Herrn Univ.-Prof.em. Dr. Georg Simbruner, PhD in Theologie, der seit Beginn dieser Vorlesungsreihe 2014, die große treibende Kraft und ihr Grarant war!
Diese erfolgreiche Vorlesungsreihe ist auf Initiative von Univ.-Prof. Dr. Georg Simbruner, Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber und in Zusammenarbeit mit der evangelischen und mit der katholischen Krankenhausseelsorge, unter Federführung von Pfarrerin Dr.in Margit Leuthold, zustande gekommen und wurde seit Februar 2014 durchgeführt.

ARCHIV 2014-2016 NACHHÖREN: http://ipokrates.info/christentum-im-akh/